Kükenprojekt im Kindergarten 84

In den vergangenen Wochen wurde es bei uns im KiGa84 ganz besonders spannend und auch ein bisschen flauschig. 17 Hühnereier sind bei uns eingezogen und haben ein außergewöhnliches Projekt gestartet, das unsere Kinder auf vielen Ebenen begleitet hat.

Die Eier wurden vorsichtig in ein Brutgerät gelegt. Von da an hieß es für alle: abwarten, beobachten und gespannt sein. Über etwa drei Wochen hinweg konnten die Kinder miterleben, wie aus den unscheinbaren Eiern langsam neues Leben entsteht.

Es wurde täglich geschaut, vorsichtig nachgefragt und viel spekuliert: Wann schlüpfen die Küken? Wie sehen sie aus? Wie viele werden es wohl sein?

Natürlich durften auch die Namen nicht fehlen.  Schon vor dem Schlüpfen haben sich die Kinder Namen für die Küken überlegt.

Lernen mit allen Sinnen

Das Kükenprojekt war nicht nur spannend, sondern auch pädagogisch vielseitig:

Es wurde gebastelt, gemalt und gestaltet. Viele kleine Küken-Kunstwerke sind entstanden. Wir haben mit begleitenden Büchern mehr über die Tiere erfahren können. Unsere Vorschulkinder haben ein Plakat rund um Hühner und Küken erarbeitet und stolz den anderen präsentiert. So wurde das Projekt zu einer wunderbaren Kombination aus Naturerfahrung, Kreativität und gemeinschaftlichem Lernen.

Hurra, die Küken sind da!

🐣🐣🐣

Dann, nach fast drei Wochen, war es endlich soweit. Die ersten Küken sind geschlüpft!

Dieser Moment war für alle ein echtes Highlight. Die Aufregung war groß, als sich die ersten Risse in den Eierschalen zeigten. Nach und nach kämpften sich die kleinen Küken ins Leben.

Die Kinder machten viele eigene Entdeckungen: Wie bewegen sich die Küken? Welche Geräusche machen sie? Wie sehen sie eigentlich ganz genau aus?

Nach dem Schlüpfen durften die Küken noch etwa zwei Wochen bei uns in der Kita in einem kleinen Gehege bleiben, sodass die Kinder ihr Wachstum weiter begleiten konnten.

Die Kinder halfen beim Füttern, Beobachten und Versorgen und entwickelten dabei ein tolles Gefühl für Verantwortung und den Umgang mit Tieren.

Nach dieser intensiven Zeit hieß es schließlich Abschied nehmen: Die inzwischen gewachsenen Hühner wurden in private, liebevolle Hände übergeben, wo sie weiter aufwachsen können.

Auch wenn der Abschied nicht ganz leicht fiel, bleiben vor allem die vielen besonderen Erinnerungen an ein Projekt, das uns Kinder, Erzieher und Eltern begeistert hat.

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